Vortragsabend zum Thema "Reaktorunfälle: medizinische Konsequenzen"
Die nach der Katastrophe in Tschernobyl – vor exakt 25 Jahren – gewonnenen und aus medizinischer Sicht relevanten Daten sind durch das aktuelle Unglück in Fukushima einer Neubewertung zu unterziehen. Aus österreichischer Perspektive sind die Risikowahrnehmung der Bevölkerung, das nationale Strahlenfrühwarnsystem und moderne Erkenntnisse zur Prävention bzw. Therapie bei Strahlenunfällen von besonderer Bedeutung.
veranstaltet gemeinsam mit dem Verband für Medizinischen Strahlenschutz in Österreich (VMSÖ; www.strahlenschutz.org )
Zeit: Mittwoch, 27. April 2011, 19.00 s.t.
Ort: Gesellschaft der Ärzte, Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien
Moderation: Herr F. Kainberger, Herr A. Staudenherz
Sprecher:
Herr E. Seltzer (Univ.-Klinik für Strahlentherapie, Abteilung für Strahlenbiologie): Strahlenbiologische Aspekte im Niedrigdosisbereich
Herr M. Ditto (Bundesministerium für Gesundheit, Abteilung III/B/5 – Strahlenschutz): Radioaktivitätsmessungen in Österreich
Frau R. Schneider (WHO Collaborating Centre for Radiation Emergency Medical Preparedness and Assistance, Würzburg): Das REMPAN-Netzwerk der WHO zur medizinischen Strahlenunfallvorsorge und Hilfeleistung
Herr R. Engelbrecht (Seibersdorf Laboratories, Radiation Safety and Applications): Inkorporierte radioaktive Stoffe: Dosisverteilung in unterschiedlichen Geweben

